Autohersteller

Audi und BMW fahren Gewinne ein

Audi und BMW freuen sich über steigende Einnahmen weltweit

Audi und BMW freuen sich über steigende Einnahmen weltweit

Auch in Zeiten der Eurokrise und anhaltender Probleme bei den meisten europäischen Autoherstellern, gibt es noch gute Neuigkeiten in der Branche. So fahren Audi und BMW in diesem Jahr hohe Gewinne ein und können optimistisch auf das kommende Jahr blicken. Audi übertrifft seinen Vorjahresabsatz bereits im November und die BMW Group watet ebenfalls mit einem neuen Monatsrekord auf.

USA und Asien hui, Heimat pfui

Die Ingolstädter Autobauer von Audi holen den Vorjahresrekord in diesem Jahr bereits nach elf Monaten ein: Seit Januar wurden nach aktuellen Zahlen rund 1.344.750 Fahrzeuge verkauft. Das hat auch damit zu tun, dass Audi nicht allein auf Europa setzt. So ist der November nicht nur auf dem US-amerikanischen Markt ein besonders erfolgreicher Monat der Firmengeschichte, sondern insbesondere mit 37.600 veräußertem Automobilen auf dem Chinesischen Markt der erfolgreichste aller Zeiten. Hingegen verliert der Autobauer in seiner Heimat gegenüber dem vergangenen September zusätzliche 4,3 Prozent. Lediglich 24.023 Autos konnte Audi im November noch in Deutschland verkaufen.

Große Modelpalette hilft BMW

Nicht nur in Ingolstadt, auch in München gibt es guten Grund zur Freude: So erreicht BMW für den vergangenen November einen neuen Rekordabsatz mit weltweit 170.932 verkauften Fahrzeugen. Selbst in Europa wurde trotz der angespannten Marktsituation der Umsatz der BMW Group mit den Marken BMW, MINI und Rolls-Royce um knapp zehn Prozent gesteigert. Selbst mit Audis Asienrekord kann BMW locker mithalten: Im vergangenen Monat ging es dort um knapp 50 Prozent auf gut 45.000 verkaufte PKW bergauf. Das hat auch mit dem breiten Portfolio der BMW Group zu tun, zu der auch Motorräder gehören. Doch es gibt nach wie vor durchaus Segmente, bei denen diese beiden deutschen Hersteller keine Rolle spielen, bei den Vans beispielsweise. Als Interessierter am Kauf eines Kleinbusses kann man in Online-Anzeigen finden, wonach man sucht, allerdings keinerlei Modelle aus München oder Ingolstadt. Bleibt zu hoffen, dass die vielen europäischen Autohersteller, die hart unter der Krise leiden, bald auch wieder schwarze Zahlen verkünden können.

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